Greifenseelauf

Der Wetterbericht versprach bewölktes, recht warmes und gegen Abend regnerisches Wetter für meinen ersten Halbmarathon, den Greifenseelauf (GPX-Track). Feuchtwarm war es tatsächlich, geregnet hat es aber glücklicherweise nicht. Ich habe bei der Anmeldung eine Laufzeit von knapp unter zwei Stunden angegeben, und weil zwei Stunden so eine magische Grenze sind beim Halbmarathon, lande ich in der riesigen Gruppe von Läuferinnen und Läufern, welche um 15:49 starten. Auf den ersten Kilometern nach Greifensee und Schwerzenbach drängeln sich die Läufer Fuss an Fuss. Es fällt mir schwer, mein Wunschtempo von 5:30 pro Kilometer zu laufen.

Bei Fällanden zieht sich das Feld in die Länge, und mein Laufrhythmus wird konstanter. Wie immer am Anfang eines Laufs spüre ich hier ein Ziehen und dort ein Zerren, befürchte ich Muskelkrämpfe und Kniebeschwerden – ich bin überzeugt, dass ich es nicht schaffen werde. Erst nach der halben Strecke, bei Maur, werde ich wirklich zuversichtlich. Die Beine werden zwar etwas schwerer, der Schritt etwas langsamer, aber insgesamt kann ich meine Wunschpace recht gut beibehalten.

Verpflegungsposten gibt es viele beim Greifenseelauf, etwa alle 3 Kilometer, aber erst etwa bei Kilometer 15 gibt es neben dem Rivella Marathon auch mal einen Stück Banane (für mich etwas zu spät; bei einem nächsten Mal werde ich einen Riegel oder Gel einpacken). Bei Riedikon macht der Lauf einen etwas unlogischen Abstecher in Richtung Niederuster und zurück. Aber immerhin sieht man so die anderen Läufer auch einmal von vorne.

Endspurt in Uster

Nach dem leichten Anstieg bei Kirchuster kann ich das Tempo auf dem letzten Kilometer noch etwas steigern, und ich laufe schliesslich mit einer Zeit von 1:56.11 im Ziel ein. Mit 1:57 habe ich gerechnet, 1:55 habe ich mir erhofft. Mit einer Zeit, die ziemlich genau zwischen Plan und Traum liegt, bin ich sehr zufrieden. In der Gesamtrangliste ist das Platz 3360 (von 5386 ), in meiner Kategorie ist es Platz 359 (von 610 ).

2 Antworten auf Greifenseelauf

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