Pfäffikerseelauf
25. September 2011 1 Kommentar
Das schöne Herbstwetter hält an und verspricht fast ideale, vielleicht etwas zu warme Bedingungen für den Pfäffikerseelauf (GPX-Track). Mit 12.3 Kilometern und nur einer kleinen Steigung beim Ruetschberg müsste er ein äusserst populärer Lauf sein. Dass nur rund 1100 Teilnehmer die volle Distanz machen, überrascht mich. Erstaunlich finde ich auch, dass man einen solchen Anlass noch ohne individuelle Zeitmessung mit Chip durchführt; selbst der Sihlseelauf mit weniger als 300 Teilnehmern setzt ja bereits Chips ein.
Nun gut. Ich habe mir die Ranglisten des letzten Jahres angesehen und mich deshalb am Start etwa n der Mitte des Feldes platziert. Vom Startschuss an brauche ich etwa 12 Sekunden, bis ich die Startlinie kreuze, und auf den ersten zwei Kilometern bin ich vor allem damit beschäftigt, die langsameren Läufer vor mir zu überholen. Nach Auslikon zieht sich das Feld angenehm in die Länge, und ich kann in einer Gruppe von sehr konstanten Läufern eine Pace von knapp unter 5:00 laufen. Die Wärme ist dank eines leichten Windes knapp erträglich. Kurz nach Pfäffikon ernannte mich eine Läuferin des Sihltaler Sportclubs zu ihren Pacemaker. Sie hielt den richtigen Abstand ein, so dass es sich eher als gemeinsames Laufen statt als Verfolgtwerden anfühlte.
Im kurzen Aufstieg bei Ruetschberg machte ich ein paar Plätze gut, und trotz etwas schwerer Beine konnte ich danach, vorbei an Juckert Farmart in Seegräben, die Position halten. Ich lief schliesslich mit einer offiziellen Zeit von 1:00.38 (nach meiner Messung, ab Startlinie, 1:00.26) im Ziel ein. Das bedeutet Rang 82 von 187 in meiner Kategorie, und Rang 389 von 773 klassierten Männern.
Landschaftlich hat mir der Pfäffikerseelauf viel besser gefallen als der Greifenseelauf. Man läuft durch Moorwiesen und feuchte Birkenwälder, man sieht den See fast immer, und man läuft kaum je auf Strassen. Die Organisation und Betreuung durch den LVZO war professionell und familiär gleichzeitig. Und das Start/Ziel-Gelände bei Mercedes war geräumig und praktisch; es gab z.B. fliessendes Wasser bei den Toitoi. So macht das Freude.

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